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Teppichboden fĂŒr Allergiker

Keine Chance fĂŒr den Hausstaub

Der Trend in Sachen BodenbelĂ€ge scheint momentan bei glatten BelĂ€gen wie Parkett, Fließen und pflegeleichtem Vinyl zu liegen. Doch man spĂŒrt schon wieder einen Umschwung dieses Trends in Richtung Teppich. 

Ein Teppich ist weich und wohnlich, dazu ein effektiver Schallschlucker. Und wenn Du mit brennenden Augen, Husten, Niesen oder kratzendem Hals auf Hausstaub, Tierhaare oder Chemikalien reagierst, tust du Dich mit einem Teppich etwas wirklich Gutes. 

Ein Teppich bindet den Staub in der Luft und reduziert den Feinstaubgehalt in der Raumluft im Vergleich zu glatten BodenbelĂ€gen um bis zu 50 Prozent laut einer Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). Wichtig dabei ist aber die Wahl des „richtigen“ Teppichs. 

Unser Teppich-Experte Herr Digeser, aus dem Hause Wohn Schick in Owingen, weiß, worauf es im Zusammenhang mit Hausstauballergien beim Bodenbelag ankommt. Wir haben ihn zum Thema befragt: 

1) FĂŒr wie aktuell halten Sie das Thema Hausstauballergie momentan?

Momentan werde ich seltener mit dem Thema konfrontiert. Das liegt höchstwahrscheinlich an der Jahreszeit. Jetzt haben wir Sommer. Das Thema Hausstaub ist eher eine innerhÀusliche Problematik und im Sommer hÀlt man sich ja gerne im Freien auf und die Heizung ist abgedreht. Wenn man im Herbst die Heizung wieder aufdrehen muss und die Luft aufgewirbelt wird, sieht es gleich ganz anders aus.

2) Kommen immer wieder Kunden gerade deshalb auf Sie zu? 

Im Fokus stehen beim ErstgesprĂ€ch meist der Belag und der Preis fĂŒr eben diesen. Wenn man keine Probleme hat, kommt die Frage nach den Wohngiften dann erst im Laufe des weiterfĂŒhrenden GesprĂ€chs. Der Bodenbelag soll frei von Weichmachern und Formaldehyd sein. Es gibt mittlerweile tolle Bio-Böden. Aber hin und wieder gibt es doch Kunden, bei denen vordergrĂŒndig darauf geachtet werden muss. Viele Kunden tun sich mit Teppich etwas schwer, da es nicht dem momentanen Trend entspricht, der eher bei glatten Böden wie Parkett oder Vinyl liegt. 

3) Wie sieht denn fĂŒr Sie die ideale Lösung bei einer Hausstauballergie aus?

Das Nonplusultra ist fĂŒr mich ein Teppich mit kurzem Flor. Im besten Fall aus Naturfaser, da diese auch noch raumklimaausgleichend ist. FĂŒr ein natĂŒrliches WohngefĂŒhl. Im privaten Umfeld musste schon einmal eine Lösung wegen einer Allergie gegen Hunde- und Katzenhaare gefunden werden, da hat ein kurzhaariger Teppich auch Wunder bewirkt. Voraussetzung dabei ist natĂŒrlich immer das regelmĂ€ĂŸige, ordentliche Absaugen. 

4) Welche BelĂ€ge eignen sich besonders gut fĂŒr Allergiker und warum? 

Wie gesagt, ist ein kurzhaariger Teppich ideal. Der Hausstaub wird im Teppich gebunden und lĂ€sst sich wunderbar absaugen. Zum Material des Teppichs gibt es keine klare Meinung bei einer Allergie. Schurwolle, Ziegenhaar oder Sisal sind Naturmaterialen und sorgen zusĂ€tzlich noch fĂŒr ein gutes Raumklima, da sie feuchtigkeitsausgleichend sind. Synthetische Teppiche hingegen lassen sich ganz unproblematisch reinigen und sind sehr viel unempfindlicher als Naturfasern. Die Luft in RĂ€umen ist stĂ€ndig in Bewegung und bei glatten Böden wirbelt diese den abgelegten Staub immer wieder auf und umher, das merken Allergiker sofort. Auch ein Hochflor ist nicht geeignet. Schmutz kann sich in der Tiefe sammeln und lĂ€sst sich schlechter reinigen. 

5) Wenn man keinen Teppich im ganzen Raum verlegen möchte, helfen auch Teppiche zum Auslegen?

Ja, auch schon in einem ausgelegten Teppich bindet sich viel Staub. Auch hier gilt: Kurz muss er sein. Ein ausgelegter Teppich kann dann auch ganz schnell nach aktuellem Trend oder Einrichtungsstil ausgetauscht werden.


Bist Du es auch leid, Dich mit einer laufenden Nase zu Hause herumzuschlagen? 


Teppichboden fĂŒr Allergiker

Keine Chance fĂŒr den Hausstaub

Der Trend in Sachen BodenbelĂ€ge scheint momentan bei glatten BelĂ€gen wie Parkett, Fließen und pflegeleichtem Vinyl zu liegen. Doch man spĂŒrt schon wieder einen Umschwung dieses Trends in Richtung Teppich. 

Ein Teppich ist weich und wohnlich, dazu ein effektiver Schallschlucker. Und wenn Du mit brennenden Augen, Husten, Niesen oder kratzendem Hals auf Hausstaub, Tierhaare oder Chemikalien reagierst, tust du Dich mit einem Teppich etwas wirklich Gutes. 

Ein Teppich bindet den Staub in der Luft und reduziert den Feinstaubgehalt in der Raumluft im Vergleich zu glatten BodenbelĂ€gen um bis zu 50 Prozent laut einer Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). Wichtig dabei ist aber die Wahl des „richtigen“ Teppichs. 

Unser Teppich-Experte Herr Digeser, aus dem Hause Wohn Schick in Owingen, weiß, worauf es im Zusammenhang mit Hausstauballergien beim Bodenbelag ankommt. Wir haben ihn zum Thema befragt: 

1) FĂŒr wie aktuell halten Sie das Thema Hausstauballergie momentan?

Momentan werde ich seltener mit dem Thema konfrontiert. Das liegt höchstwahrscheinlich an der Jahreszeit. Jetzt haben wir Sommer. Das Thema Hausstaub ist eher eine innerhÀusliche Problematik und im Sommer hÀlt man sich ja gerne im Freien auf und die Heizung ist abgedreht. Wenn man im Herbst die Heizung wieder aufdrehen muss und die Luft aufgewirbelt wird, sieht es gleich ganz anders aus.

2) Kommen immer wieder Kunden gerade deshalb auf Sie zu? 

Im Fokus stehen beim ErstgesprĂ€ch meist der Belag und der Preis fĂŒr eben diesen. Wenn man keine Probleme hat, kommt die Frage nach den Wohngiften dann erst im Laufe des weiterfĂŒhrenden GesprĂ€chs. Der Bodenbelag soll frei von Weichmachern und Formaldehyd sein. Es gibt mittlerweile tolle Bio-Böden. Aber hin und wieder gibt es doch Kunden, bei denen vordergrĂŒndig darauf geachtet werden muss. Viele Kunden tun sich mit Teppich etwas schwer, da es nicht dem momentanen Trend entspricht, der eher bei glatten Böden wie Parkett oder Vinyl liegt. 

3) Wie sieht denn fĂŒr Sie die ideale Lösung bei einer Hausstauballergie aus?

Das Nonplusultra ist fĂŒr mich ein Teppich mit kurzem Flor. Im besten Fall aus Naturfaser, da diese auch noch raumklimaausgleichend ist. FĂŒr ein natĂŒrliches WohngefĂŒhl. Im privaten Umfeld musste schon einmal eine Lösung wegen einer Allergie gegen Hunde- und Katzenhaare gefunden werden, da hat ein kurzhaariger Teppich auch Wunder bewirkt. Voraussetzung dabei ist natĂŒrlich immer das regelmĂ€ĂŸige, ordentliche Absaugen. 

4) Welche BelĂ€ge eignen sich besonders gut fĂŒr Allergiker und warum? 

Wie gesagt, ist ein kurzhaariger Teppich ideal. Der Hausstaub wird im Teppich gebunden und lĂ€sst sich wunderbar absaugen. Zum Material des Teppichs gibt es keine klare Meinung bei einer Allergie. Schurwolle, Ziegenhaar oder Sisal sind Naturmaterialen und sorgen zusĂ€tzlich noch fĂŒr ein gutes Raumklima, da sie feuchtigkeitsausgleichend sind. Synthetische Teppiche hingegen lassen sich ganz unproblematisch reinigen und sind sehr viel unempfindlicher als Naturfasern. Die Luft in RĂ€umen ist stĂ€ndig in Bewegung und bei glatten Böden wirbelt diese den abgelegten Staub immer wieder auf und umher, das merken Allergiker sofort. Auch ein Hochflor ist nicht geeignet. Schmutz kann sich in der Tiefe sammeln und lĂ€sst sich schlechter reinigen. 

5) Wenn man keinen Teppich im ganzen Raum verlegen möchte, helfen auch Teppiche zum Auslegen?

Ja, auch schon in einem ausgelegten Teppich bindet sich viel Staub. Auch hier gilt: Kurz muss er sein. Ein ausgelegter Teppich kann dann auch ganz schnell nach aktuellem Trend oder Einrichtungsstil ausgetauscht werden.


Bist Du es auch leid, Dich mit einer laufenden Nase zu Hause herumzuschlagen? 


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