30. März 2020
Küche
Endlich den Kopf frei
Die wichtigsten Fakten zum Thema Kochfeldabzüge
Es gibt Dinge, auf die kann man verzichten. Zum Beispiel auf Gehirnerschütterungen beim Kochen, wenn man sich mehrmals den Kopf an der Abzugshaube anschlägt. Inzwischen gibt es zum Glück Abzüge, die auch knapp unter der Decke enorme Saugkraft entwickeln und auch noch schön aussehen. Und es gibt Abzüge, die den Dunst nach unten absaugen, bevor er sich überhaupt ausbreiten kann. Muldenlüfter, Tischfeldabzüge, Downdraft und wie sie alle heißen, nutzen die Kraft der Physik. Ihre Sauggeschwindigkeit ist höher als die Aufstiegsgeschwindigkeit des Dunstes. Mit diesem einfachen, aber genialen Prinzip haben Bora und Co. für eine optische und technische Revolution in der Küche gesorgt. Ja, manch einer prophezeit gar das Ende der guten alten Abzugshaube. Gleich vorweg: Wir sind der Meinung, dass der Abzug nach oben in manchen Fällen immer noch die bessere Lösung ist.
Sicher ist jedenfalls, dass viele Menschen beim Thema Abzug im Kochdunst tappen. Deshalb schauen wir uns jetzt einmal die Fakten an.
– Die Nachteile: Kochfeldabzüge sind näher am kulinarischen Geschehen und müssen deshalb öfter gereinigt werden. Die Hersteller wissen das, und so haben die meisten Geräte praktische Auffangschalen, die sogar in die Spülmaschine dürfen. Ein weiterer Nachteil, gerade bei ohnehin kleinen Küchen, ist der fehlende Stauraum unter dem Kochfeld. Filter, Motoren, Abluftkanäle – all das braucht Platz. Und dann ist da noch die Sache mit den hohen Töpfen: Bei Spaghetti-Töpfen beispielsweise funktioniert der Abzug nach unten nicht immer ideal.
Du hast Interesse?
Sicher ist jedenfalls, dass viele Menschen beim Thema Abzug im Kochdunst tappen. Deshalb schauen wir uns jetzt einmal die Fakten an.
Das Kind mit den tausend Namen. Was ist was?!
Ähnlich wie bei „Tempo“ verbinden viele auch mit Kochfeldabzügen eine ganz bestimmte Marke. „Bora“ wird nach der Einführung im Jahr 2008 zum Synonym für die Idee des Abzugs nach unten. Dabei bieten heute längst Marken wie Neff, Bosch oder Miele effektive Produkte. Auch die Idee selbst ist viel älter. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Muldenlüfter. Diese wurden so bezeichnet, da man damals noch in Kochmulden und nicht auf Kochfeldern kochte und es wohl vor allem um die Lüftung und nicht um die Filterung ging. Und dann gibt es da noch die Begriffe Downdraft und Tischlüfter. Bei diesen Systemen sind die Abzüge nicht in das Kochfeld integriert, sondern können aus der Arbeitsplatte herausgefahren werden. Aber bleiben wir bei den Kochfeldabzügen.Oben oder unten. Was ist denn jetzt besser??
+ Die Vorteile: Neben der geringeren Kopfverletzungsgefahr spricht die dezente Optik für die Kochfeldabzüge. Außerdem hat man ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten, gerade bei einer zum Wohnraum hin offenen Küche mit Kochinsel. Die Küche kann in hohen Räumen überall platziert werden, zum Beispiel mit Lampen über dem Kochfeld. Ein echter Pluspunkt also: Dank des Abzugs nach unten ist die Küchenplanung freier geworden. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Geräuschpegel. Der Motor arbeitet nicht auf Kopfhöhe, sondern unter der Arbeitsplatte und damit weit weg von den Ohren. Und auch die Reinigung ist einfacher, da das Gerät besser zugänglich ist. Aber hier sind wir auch schnell bei den negativen Seiten.– Die Nachteile: Kochfeldabzüge sind näher am kulinarischen Geschehen und müssen deshalb öfter gereinigt werden. Die Hersteller wissen das, und so haben die meisten Geräte praktische Auffangschalen, die sogar in die Spülmaschine dürfen. Ein weiterer Nachteil, gerade bei ohnehin kleinen Küchen, ist der fehlende Stauraum unter dem Kochfeld. Filter, Motoren, Abluftkanäle – all das braucht Platz. Und dann ist da noch die Sache mit den hohen Töpfen: Bei Spaghetti-Töpfen beispielsweise funktioniert der Abzug nach unten nicht immer ideal.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Das Fazit.?
In folgenden Fällen ist ein Kochfeldabzug sinnvoll:- Wenn Du sehr hohe Decken hast
- Wenn die Küche nahtlos in den Wohnraum integriert werden soll
- Wenn Du nach einer besonders leisen Abzugslösung suchst
- Wenn Du wenig Stauraum unter dem Kochfeld hast
- Wenn Du keine Lust auf die regelmäßige Reinigung des Kochfeld-Abzugs hast
- Wenn Du die Abzugshaube auch als zusätzliche Lichtquelle nutzen möchtest
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Die wichtigsten Fakten zum Thema Kochfeldabzüge
Es gibt Dinge, auf die kann man verzichten. Zum Beispiel auf Gehirnerschütterungen beim Kochen, wenn man sich mehrmals den Kopf an der Abzugshaube anschlägt. Inzwischen gibt es zum Glück Abzüge, die auch knapp unter der Decke enorme Saugkraft entwickeln und auch noch schön aussehen. Und es gibt Abzüge, die den Dunst nach unten absaugen, bevor er sich überhaupt ausbreiten kann. Muldenlüfter, Tischfeldabzüge, Downdraft und wie sie alle heißen, nutzen die Kraft der Physik. Ihre Sauggeschwindigkeit ist höher als die Aufstiegsgeschwindigkeit des Dunstes. Mit diesem einfachen, aber genialen Prinzip haben Bora und Co. für eine optische und technische Revolution in der Küche gesorgt. Ja, manch einer prophezeit gar das Ende der guten alten Abzugshaube. Gleich vorweg: Wir sind der Meinung, dass der Abzug nach oben in manchen Fällen immer noch die bessere Lösung ist.
Sicher ist jedenfalls, dass viele Menschen beim Thema Abzug im Kochdunst tappen. Deshalb schauen wir uns jetzt einmal die Fakten an.
– Die Nachteile: Kochfeldabzüge sind näher am kulinarischen Geschehen und müssen deshalb öfter gereinigt werden. Die Hersteller wissen das, und so haben die meisten Geräte praktische Auffangschalen, die sogar in die Spülmaschine dürfen. Ein weiterer Nachteil, gerade bei ohnehin kleinen Küchen, ist der fehlende Stauraum unter dem Kochfeld. Filter, Motoren, Abluftkanäle – all das braucht Platz. Und dann ist da noch die Sache mit den hohen Töpfen: Bei Spaghetti-Töpfen beispielsweise funktioniert der Abzug nach unten nicht immer ideal.
Du hast Interesse?
Sicher ist jedenfalls, dass viele Menschen beim Thema Abzug im Kochdunst tappen. Deshalb schauen wir uns jetzt einmal die Fakten an.
Das Kind mit den tausend Namen. Was ist was?!
Ähnlich wie bei „Tempo“ verbinden viele auch mit Kochfeldabzügen eine ganz bestimmte Marke. „Bora“ wird nach der Einführung im Jahr 2008 zum Synonym für die Idee des Abzugs nach unten. Dabei bieten heute längst Marken wie Neff, Bosch oder Miele effektive Produkte. Auch die Idee selbst ist viel älter. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Muldenlüfter. Diese wurden so bezeichnet, da man damals noch in Kochmulden und nicht auf Kochfeldern kochte und es wohl vor allem um die Lüftung und nicht um die Filterung ging. Und dann gibt es da noch die Begriffe Downdraft und Tischlüfter. Bei diesen Systemen sind die Abzüge nicht in das Kochfeld integriert, sondern können aus der Arbeitsplatte herausgefahren werden. Aber bleiben wir bei den Kochfeldabzügen.Oben oder unten. Was ist denn jetzt besser??
+ Die Vorteile: Neben der geringeren Kopfverletzungsgefahr spricht die dezente Optik für die Kochfeldabzüge. Außerdem hat man ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten, gerade bei einer zum Wohnraum hin offenen Küche mit Kochinsel. Die Küche kann in hohen Räumen überall platziert werden, zum Beispiel mit Lampen über dem Kochfeld. Ein echter Pluspunkt also: Dank des Abzugs nach unten ist die Küchenplanung freier geworden. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Geräuschpegel. Der Motor arbeitet nicht auf Kopfhöhe, sondern unter der Arbeitsplatte und damit weit weg von den Ohren. Und auch die Reinigung ist einfacher, da das Gerät besser zugänglich ist. Aber hier sind wir auch schnell bei den negativen Seiten.– Die Nachteile: Kochfeldabzüge sind näher am kulinarischen Geschehen und müssen deshalb öfter gereinigt werden. Die Hersteller wissen das, und so haben die meisten Geräte praktische Auffangschalen, die sogar in die Spülmaschine dürfen. Ein weiterer Nachteil, gerade bei ohnehin kleinen Küchen, ist der fehlende Stauraum unter dem Kochfeld. Filter, Motoren, Abluftkanäle – all das braucht Platz. Und dann ist da noch die Sache mit den hohen Töpfen: Bei Spaghetti-Töpfen beispielsweise funktioniert der Abzug nach unten nicht immer ideal.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Das Fazit.?
In folgenden Fällen ist ein Kochfeldabzug sinnvoll:- Wenn Du sehr hohe Decken hast
- Wenn die Küche nahtlos in den Wohnraum integriert werden soll
- Wenn Du nach einer besonders leisen Abzugslösung suchst
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